Bürgerentscheid gegen das geplante Neubaugebiet "Nützelbach II"
Die Stadt Gerolzhofen plant ein Neubaugebiet, das wie ein fremdkörperartiges, isoliertes Anhängsel, wie ein Satellit, mitten in der freien Landschaft liegt.

Zufahrt

Selbst die Zufahrtssituation stellt sich äußerst schwierig dar, weil "Nützelbach II" isoliert in der freien Landschaft liegt, ohne Bezug zu bestehenden Siedlungen. 

 

Eine Zufahrt über den "Seeweg" oder "Philipp-Stöhr-Weg" ist aus ökologischer Sicht abzulehnen. Das Naherholungsgebiet an den Nützelbachseen würde durch die Erschließung in Verlängerung der genannten Straßen "durchtrennt" und somit nachhaltig zerstört.  Diese Auflage, nämlich die Zufahrt nicht durch die genannten Straßen zu gestalten, hat auch die "Untere Naturschutzbehörde" gegeben.


Eine Zufahrt über die Tennisanlagen von der Schallfelder Straße her ist aus ökologischer und ökonomischer Sicht bedenklich. Diese Straße würde in einer Länge von ca. 500 m und einer Breite von ca. 7 m neben dem Nützelbach entlanglaufen. Das wäre ein erheblicher Eingriff in das Naherholungsgebiet an den Nützelbachseen, auch wenn keine  "Wiesen, Hecken, Bäume entfernt werden".  Außerdem würde allein der Bau dieser Straße ca. 700.000 € (ohne Gehweg) kosten.

 

Anmerkung:

Im Baugebiet "Nützelbach I" ist die Zufahrt bis heute noch nicht geregelt. Es läuft ein Rechtsstreit mit der Stadt und einer Anwohnerin. Die Stadt hat 2017 trotzdem begonnen, das Gebiet zu bebauen, ohne dieses Urteil abzuwarten. Es wurden also einfach Tatsachen geschaffen, gegen die nachträglich nicht mehr vorgegangen werden kann.